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Alle
Jahre wieder . . . .
Es
ist schon etwas Seltsames mit dem Weihnachtsfest. Wie kommt es nur, dass
es einen jeden von uns alle Jahre wieder in seinen Bann zieht? Ganz
gleich, wie man zu dem Geschehen vor 2007 Jahren steht, ob man streng gläubig
ist oder eben nur so ein bisschen, die Zeit, in der die Geburt Jesu
gefeiert wird, ist eine besondere Zeit.
Und
der Weihnachtsbaum?
Mit Bäumen kennen wir
Gartenfreunde uns ja aus.
Wir
hegen und pflegen sie, kümmern uns liebevoll um Leimringe, den
richtigen Schnitt zum richtigen Zeit- punkt, freuen uns über jede Blütenknospe,
die sie ansetzen, und wenn es Zeit ist zum ernten, dann kennt unsere
Zuneigung zu unseren Obstbäumen keine Grenzen mehr.
Und
der Weihnachtsbaum?
Nun, einen Ernteertrag können
wir von ihm nicht erwarten. Dafür braucht er aber auch nicht unsere
ganzjährige Zuwendung, weil er nur für eine kurze Zeit bei uns ist.
Aber
warum lieben wir ihn?
Weil er einen Glanz in unser
Leben bringt, der mit nichts zu vergleichen ist!
In
den dunkelsten Wochen des Jahres, wenn unsere Seelen in Erinnerung an
ach so ferne sonnenreiche Gartentage schmachten,
da
funkelt und glitzert etwas in unseren Wohnzimmern, da wärmt
heller
Lichterschein unser Gemüt, gespendet von einem Baum
der
ganz besonderen Art.
Wir
haben ihn nicht selbst gezogen, nur heimgetragen und mit meist einiger Mühe
in dem Ständer befestigt, ihn festlich geschmückt und
mit
Kerzen versehen. Und doch ist es nun „unser Baum“ und wir bewundern
ihn.
Wenn
wir ein Bäumchen im Topf kaufen, könnten wir ihn wirklich zu unserem
Baum machen, indem wir ihn über den Sommer auf die Terrasse stellen,
ihn immer schön gießen und dann im nächsten Jahr wieder zu Ehren
kommen lassen.
Dann
bliebe ihm die Schmach der Entsorgung auf dem Grünsammelplatz erspart,
wenn er nach Hl.Dreikönig „ausgedient“ hat.
Nun
ja, wie man es auch macht, jedenfalls ist er nicht mehr wegzudenken vom
alljährlichen weihnachtlichen Festgeschehen, als Sinnbild des
„immergrünen Lebensbaumes“, als Lichtbringer in dunklen
Tagen.
Freuen
wir uns an seiner Schönheit und wünschen wir bei seinem Lichterglanz
uns und allen Menschen dieser Erde in diesen Tagen ein bisschen Liebe,
Freude und Zuversicht für das kommende Jahr 2008.
RK
Dezember
2007
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Novemberblues?
Müssen
uns diese negativen Herbstgefühle eigentlich unbedingt auf’s Gemüt
gedrückt werden?
In
den Zeitungen, im Radio und Fernsehen ist nur vom „Novemberblues“
die Rede, dem angeblich zur Zeit alle Menschen anheim fallen?
Alle
Leute sind bedrückt, heißt es, ja depressiv und
missmutig schlecht gelaunt.
Geht
man spazieren, trifft andere Spaziergänger und es kommt zu einem Gespräch,
dann wird auch nur gejammert über das trübe Wetter, die feuchte
Luft und dass die Knochen weh tun wegen dieser schrecklichen Kälte.
Aber,
unterwegs sind sie ja trotzdem, also kann’s wohl so schlimm nicht
sein.
Und
die armen bedauernswerten Fußballer müssen dem Reporter zu Folge bei
„eisigen Temperaturen“ auflaufen, dabei zeigt das Thermometer
vielleicht gerade mal um Null Grad Celsius an.
Was
sollen denn dieses Gejammer und diese Übertreibungen? Es ist
Herbst, na und?
Freilich
sind wir Gartenfreaks lieber bei sonnigem warmen Wetter in unseren Gärten,
da fällt uns die Arbeit sicher ein wenig leichter als jetzt, wenn das
Gras gar nicht mehr richtig trocken wird und die feuchten Laubhaufen zu
beseitigen, ist nicht besonders wohltuend für die Hände.
Aber
erstens gibt es Handschuhe und warme Pullover, und zweitens sehen wir ja
nicht wirklich die braunen, verwelkten Stauden und die kahlen Bäume, oh
nein! Vor unserem inneren Auge stehen sie schon wieder in voller Blüten-
und Blätterpracht da, und wir riechen doch schon wieder den herrlichen
Duft unserer Rosen, die wir gerade anhäufeln, damit sie gut über den
Winter kommen.
Wir
Gärtner lassen uns nicht mit hineinziehen in diese
Weltuntergangsstimmung, nur weil uns das Kalenderblatt vom Gärtner Pötschke
eine vernebelte Gartenszene zeigt und der Wetterbericht einen Regentag
ansagt.
Wir
wissen, der Boden braucht die Feuchtigkeit, und er braucht später auch
den Frost um sich zu regenerieren und die Wühlmäuse in tiefere
Erdschichten zu treiben. Sie haben beim warmen Wetter schon genügend
Unfug gemacht in unseren Beeten.
Und
die Schneckengelege sollen ja möglichst auch erfrieren, das wäre ein
Segen für die kommenden Salatgenerationen.
Also,
Fazit dieser Überlegungen:
Gartenliebhaber
sind im Vorteil zu anderen Menschen, denn sie nehmen den Herbst mit all
seinen feuchtkalten Grüßen als positiven Wegbereiter für die nächste
Gartensaison - - - auch dann, wenn sie selbst mal das Zwicken und
Zwacken in den Gliedern verspüren, besonders im fortgeschrittenen
Alter.
Was
soll’s, es gehört zum Leben und zum Jahresablauf in unseren Breiten
und ist noch lange kein Grund, sich düsteren Stimmungen zu ergeben.
Und
wenn die ersten Christrosen und die Hamamelis blühen, dann kommt schon
die Vorfreude auf das neue Gartenjahr mächtig in ihnen auf, und der
Herbstblues hat keine Chance mehr, Gottseidank!
RK
11/07
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Oktober
. . . .
noch zwei Monate bis zum
Jahreswechsel!
Was
bedeutet das für den Gartenbesitzer?
Nun,
es bedeutet letzte Arbeiten im herbstlich gefärbten Garten, bevor der
Frost sich unerbittlich als Herr über Baum, Beet und Strauch aufspielt.
Irgendwo hinter dunklem Gewölk droht er schon aus der Ferne, aber wir fürchten
ihn nicht!
Wir
ernten erst mal in aller Ruhe die letzten Gemüse, wir nehmen alle nötigen
Schnittmaßnahmen an den Gehölzen vor, und - - - wir schlagen dem rauen
Gesellen ein Schnippchen, indem wir klammheimlich viele viele Tulpen-,
Narzissen- und Krokus-Zwiebeln in den Beeten verstecken!
Und
dann, im zeitigen Frühjahr, wenn „Er“ glaubt, unseren winterstarren
Garten alleine zu beherrschen, dann zeigen wir’s ihm!
Mit
unzähligen bunt leuchtenden Blütenkelchen verschaffen wir uns doch
wieder Oberhand.
Da
wird er schaun, der Winterknecht, denn das ist er ja nur, Knecht, nur
kurze Wochen im Dienst des Winters, und dann schmählich davongejagt vom
zarten Geläut der Schneeglöcken und vom lauten „Zizipeh“ der frühlingsfrohen
Meisen.
Aber,
noch lange ist es nicht soweit und noch glüht der Wilde Wein am
Spalier, denn auch der „Maler Herbst“ lässt sich nicht einschüchtern
von den Drohgebärden des Winters.
Und,
wir alle wissen:
Der
nächste Winter kommt bestimmt, aber er geht auch wieder!
RK
Im
Oktober 07
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Sommerlied
Fast
schon verklungen ist das Sommerlied
und
die Septembersonne schenkt uns reiche Frucht,
wir
haben’s oft und gern gesungen,
berauscht
von Vogelsang und Blütenduft.
Nun
heißt es ernten, was uns gut gelang
und
fröhlich tragen wir die schwere Last nach Haus,
so
plagten wir uns nicht vergebens
auch
wenn’s an manchen Tagen sah so aus.
Die
jungen Spatzen lärmen im Gebüsch,
und
jagen übermütig sich durch Strauch und Baum,
ihr
Lied ist laut – und nicht so schön,
doch
kümmert das die Rasselbande kaum.
Sie
wissen ja noch nichts vom strengen Frost,
von
Eis und Schnee und hartgefror’nen Beeren,
die
karge Zeit, sie kommt noch früh genug,
wo
sie uns brauchen, um sich zu ernähren.
Wir
aber schaun schon auf das Thermometer
an
jedem Morgen, voller Angst und Graus,
ob
uns die letzten Früchte sind erfroren
bevor
wir holten sie nach Haus.
Wir
sollten lernen von den kleinen Spatzen,
nicht
denken, leben ! – jetzt, den Augenblick,
und
selig lauschen der beschwingten Weise,
die
uns den lauen Sommer bringt zurück.
RK
Sept.07
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Sommerzeit
(Bilder
zum Vergrößern bitte anklicken!)
Es
ist die Zeit der Honigbienen. Sie ernten, sie sammeln, sie sind unermüdlich
unterwegs in unseren Gärten. Der wilde Wein blüht, er hat tausende
winziger gelber Sternchen einladend geöffnet, und wenn die Sonne ihre
heißen Strahlen auf sie lenkt, dann verströmen sie ihren für die
Bienen so unwiderstehlichen Duft, und dann kommen sie in Scharen. Ihr
stetes Summen begleitet unsere Mußestunden auf der Terrasse und sie
lassen uns erahnen, mit wieviel üppigem Honiggenuss uns die fleißigen
Sammlerinnen im kommenden Winter das Frühstück versüßen werden.
Und
ganz nebenbei: Auch die als so nutzlos für unsere Gärten verschrieene
Goldrute ist sehr begehrt bei diesen braunen Tierchen. Eifrig sammeln
sie auch deren Nektar, und nicht nur sie. Viele andere Insekten,
Wildbienen, Wespen und Fliegen, alle besuchen gerne diese leuchtend
gelben Blütenrispen, die ja außerdem auch unser Auge erfreuen. Nur
sollte man aufpassen, ihre Samenstände rechtzeitig abzuschneiden, denn
sonst gehört der schönen Goldrute bald der ganze Garten.
Der
Wein reift, prall und saftgefüllt hängen die Trauben unterm
Dach,
und
hin und wieder zupfen wir uns schon die eine oder andere Beere heraus,
wenn sie ihre richtige Farbe bekommen hat.
Aber
es braucht schon noch ein paar sonnenreiche Wochen,
bis
die volle Reife erreicht ist.
Zunächst
gibt es Tomaten, Gurken, Bohnen in Hülle und Fülle, und die Gärtnersfrau
hat alle Hände voll zu tun, den reichen Segen in Gläser und
Gefrierbeutel zu bringen, denn soviel, wie „ER“ anbaut in seiner
Begeisterung, kann niemand frisch verzehren.
Zucchini!
Sie sind nicht zu bremsen in ihrem Bestreben, ganze Beete mit ihren großen
Blättern und goldgelben Blüten abzudecken. Und auch wenn man noch so
viele verschiedene Kochrezepte für Zucchinis zu Hause hat, man schafft
es nicht, alle Früchte selber zu verarbeiten, auch wenn man nur eine
einzige Pflanze besitzt. Aber manchmal gibt es ja auch dankbare
Abnehmer, besonders für das pikante Zucchini-Chutney, fertig im Glas -
eine leckere Beilage zu den beliebten Grillgerichten.
Ach
ja, es ist eine schöne, Augen und Magen im höchsten Maße
sattmachende Zeit, diese Sommerzeit. Freuen wir uns über sie und genießen
wir ihren Segen.
RK
Im
August 07
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Unser
Sommerfest 2007
Wie
alle Jahre setzten sich die Gartler unseres Vereins am 14. Juli
bei ihrem Vereinsheim zu einem fröhlichen Umtrunk zusammen und feierten
nach alter Tradition ihr...
Frohe
Laune brachten alle mit, einen guten Appetit auch und natürlich großen
Durst, denn - wie von der Frau Vorstand persönlich bestellt
- das schöne warme Sommerwetter war zurückgekehrt und der Kühlschrank
kam kaum noch nach mit dem Runterkühlen der verschiedenen Getränke.
Den
fleißigen Helfern heizte der Grill zusätzlich ein, aber der eifrige
Zuspruch der zahlreich anwesenden Vereinsmitglieder bei den angebotenen
Speisen belohnte sie sicher für ihren Einsatz.
Fachgespräche
wurden geführt, gemeinsam geschimpft über die Schneckenplage, und
mancher Tipp für noch erfolgreicheren Anbau von Tomaten und Salat etc.
wurde selbstlos weitergegeben, und wenn in unserer Anlage eines
besonders auffällt, dann ist es die gemeinsame neidlose Freude am
Erfolg beim Garteln.
Das
Schönste an so einem Fest ist aber, dass auch mal Gartenfreunde
zusammen sitzen, die sonst nur einen freundlichen Gruß im Vorübergehen
tauschen, weil ihre Gärten halt so weit auseinander liegen oder weil
die einen erst kürzlich einen Garten bezogen haben.
Neue
Mitglieder werden so gleich mit einbezogen beim geselligen Beisammensein
und fühlen sich bald genauso wohl wie die „alten Hasen“, die ihren
Garten schon 20 Jahre und länger besitzen.
So
gesehen kann man sagen, unser Sommerfest war wieder ein voller Erfolg
und hiermit sagen wir der Vorstandschaft Dank für Speis und Trank und für
diesen schönen Tag.
Im
Namen aller Mitglieder und Teilnehmer, RK
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Der
Frühling, der ein Sommer war . . . .
Der
Winter 2006/2007 war keiner, es war viel zu warm und schneeräumen
mussten wir höchstens an ein paar Tagen und da auch nur ein paar Stäubchen.
Ein
Foto vom verschneiten Kleingarten zu bekommen, war schon eine knifflige
Angelegenheit, trotzdem gelang es und es verhalf wenigstens zu der
Illusion von verträumten weißverpackten Beeten und Stauden, die
sehnsüchtig darauf warten, von den warmen Sonnenstrahlen des Frühlings
aus der „Winterstarre“ wachgeküsst und erlöst zu werden.
Wahr
ist, dass viele Gewächse gar nicht erst den Winterschlaf begonnen
haben, es war einfach zu warm und sie wuchsen munter weiter vom Herbst
über die Wintermonate bis zum
April und Mai.
Und
da geschah es, dass neben Tulpen auch Ringelblumen in voller
Blüte standen, obwohl diese
Sommerblumen doch sonst im Frühling erst mühsam aus ihren über-
winterten Samen schlüpfen und Stengel und Blätter bilden müssen, bevor sie unser Auge im Juni mit ihren gelben Blütensternen erfreuen.
Außerdem
konnte man auf den Gemüsebeeten manche Salatstaude finden, zwar ein
wenig ramponiert und aus- gewachsen, aber immerhin, sie war noch da vom
letzten Sommer.
Die
Frühlingsmonate verwöhnten uns mit Sonne pur, alles wuchs und gedieh
und alles war um ungefähr drei Wochen früher dran als in anderen
Jahren.
Die
Pfingstrosen warteten Pfingsten nicht ab und der Mohn war Ende Mai schon
verblüht.
Aber
wir genossen dieses wunderbare warme, ja oft heiße Frühjahr. Wir
fingen halt ein wenig früher an mit säen und pflanzen, die Ernte
setzte früher ein und manches Gartenfest konnte schon an lauen Aprilabenden
stattfinden.
Inzwischen
ist es Juli - und wir frieren! Es regnet jeden Tag, die
Sonne macht sich sehr rar. Selten findet der Gartler eine oder zwei
trockene Stunden, um wenigstens die Erbsen und die Zucchini zu ernten,
Salat zu holen fürs Mittagessen und nebenbei eine Handvoll
Schneckenkorn als Leckerli für die fetten braunen Nacktschnecken zu
verstreuen.
Denen
passt dieses feuchte Wetter natürlich sehr ins Konzept und sie tummeln
sich überall in den Beeten.

Die
gerade ausgeflogenen Spatzenkinder dagegen sitzen ein wenig unglücklich
in den Ästen der Bäume rum, sie wissen ja noch nicht, so wie wir, dass
es garantiert wieder schöne warme Sonnentage geben wird, irgendwann in
diesem Sommer . . . . .
RK
Im
Juli 2007
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Winter
im
Moosgraben...
(im Januar 2007)

Besten
Dank an RK ! |
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Advent,
Advent, ein Lichtlein brennt . . . .
Eigentlich
sind es ja schon bald drei, Weihnachten ist nahe
und
in unseren Gärten ist es immer noch grün.
Auf
manchem Beet steht noch der Zuckerhut und wartet darauf,
geerntet
zu werden, Ringelblumen blühen fleißig an geschützten Stellen,
und die Meisen sind auf unsere vorsorglich aufgehängten Knödel und Ringe
noch gar nicht angewiesen.
Eine
blassrosa Beetrose will uns weismachen: „Es ist noch Sommer!
Seht
doch, ich blühe noch, also kommt in den Garten und genießt die warmen
Sonnenstrahlen.“ Dabei übersieht sie aber, dass unter der
Hecke
schon die Christrosen hervorleuchten, denn es ist ihre Zeit, ihr Privileg,
jetzt kurz vor dem Christfest ihre weißen Sterne zu öffnen. Der kalte
Wind, der uns bei unseren kurzen Gartenbesuchen in den Kragen fährt, tut
ein Übriges dazu, uns zu überzeugen, dass Frost und Schnee nicht mehr
weit weg sein können.
Wieder
geht ein schönes Gartenjahr dem Ende zu, wir haben es genutzt und
genossen, jeder Gartler auf seine Weise. Es hat uns Freude gemacht, zu sähen,
zu pflanzen und zu ernten, auch wenn wir manchmal geschimpft haben über
das Wetter - mal zu kalt, mal zu heiß - das gehört
einfach dazu. Nun ist erst mal Pause im Gartenprogramm, wenn man vom Wälzen
der schönen bunten Kataloge absieht, die uns jetzt schon wieder mit Blütenträumen
und der Aussicht auf Riesenernten infizieren.
Zunächst
aber wünschen wir uns, allen unseren Gartenfreunden und allen Besuchern
unserer Homepage geruhsame, friedliche Feiertage und
Ein
frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und
Glück
und Gesundheit im neuen Jahr 2007
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Gartensaison-Abschlussfeier
Am
21. Oktober 2006 trafen sich die Moosgraben-Gartler in der Regensburger
Traditionsgaststätte "Spitalgarten" an der Donau zu einem
Abendessen.
Man
könnte fast den alten Ausspruch, etwas abgewandelt, gebrauchen:
„Frau
Vorstand rief und alle alle kamen . . .“
...so
zahlreich war die Teilnahme an diesem Samstagabend, nur einige wenige
waren verhindert.
Ungefähr
40 Gartler mit Familienanhang konnten den gemütlichen und vor allem
nahrhaften Abend genießen, mit einem sehr reichhaltigen „Bayerischen
Bufett“ und dem süffigen "Spitalbier" aus der
hauseigenen Brauerei.
Spendiert
wurde das Essen aus der Vereinskasse, die Anwesenden dankten es mit
eifrigem Zuspruch.
Später
wurden 14 Gründungsmitglieder des Vereins geehrt für 26 Jahre
Mitgliedschaft im Klein-
gartenverein
Moosgraben e.V. Sie erhielten eine schöne Urkunde und eine Flasche
„Regensburger Wein“ aus der Winzerer Weinkellerei Bierwolf und -
natürlich - viel Applaus.
In
dieser fröhlichen Atmosphäre fühlten sich alle wohl, besonders
auch
die in jüngster Zeit neu hinzugekommenen Gartenbesitzer.
Gespräche,
nicht nur „über den Gartenzaun“, sondern auch beim gemütlichen
Zusammensitzen, fördern schließlich die Gemeinschaft und Verbundenheit
im Verein, und dieses Ziel hat die Vorstandschaft mit der Idee zu diesem
Treffen mit Bravour geschafft.
Die
„Moosgrabler“ danken dafür
! RK, Im Oktober 2006
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Gartengedanken
Ist
es nicht wunderschön, im frühherbstlichen Garten zu sitzen, zu schauen
auf die Blumenpracht, auf die wohlgeratenen Früchte ringsum, einfach den
Augenblick des Ausruhens nach getaner Arbeit zu genießen?
Noch
hat die Sonne viel Kraft, das muss sie auch, denn noch haben nicht alle Früchte
ihren höchsten Reifegrad erreicht. Viele Tomaten könnten noch etwas mehr
„erröten“, den schweren Trauben fehlt die letzte Süße, und der späte
Rettich mag auch keine kalten Füße haben im Beet.
Ruhiger
ist es geworden in den Gärten, die eifrige Hektik des Frühjahrs ist auf
dem Weg über die oft unerträgliche Hochsommerhitze hinübergewandert in
die satte Zufriedenheit des September.
Vieles
ist ihm wieder gelungen, dem fleißigen Gartler, nun kann er rasten und
sich freuen über das Prachtexemplar seiner herrlichen meterhohen
Riesen-Sonnenblume, die aus dem seidigblauen Herbsthimmel zu ihm herunter
lacht, fast so strahlend schön wie das Himmelsgestirn selber.
Und
spätestens jetzt weiß er es: „Nächstes Jahr mach ich genauso weiter
in meiner kleinen grünen Oase, meinem Schrebergarten“!.
RK
Im
September 2006
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Erntesegen
(?)
Nun
ist es wieder soweit, wir ernten!
Radi,
Salat, Tomaten und Gurken, auch die Kohlrabi und der Brokkoli, alles ist
wunderbar geraten. Das Gemüse strotzt vor Gesundheit und unsere Mühe und
Hingabe an die optimale Pflege auch des schwächlichsten, zunächst ganz
mickerig aussehenden Pflänzchens hat sich tausendfach gelohnt.
Wie
haben wir uns darauf gefreut, endlich gesunde Vitamine knackfrisch aus der
eigenen Scholle holen und die Gemüseabteilung im Supermarkt mit einem
vernichtenden Seitenblick links liegen lassen zu können, welche sich ja
sogar manchmal anmaßend „Frisch“ gemüseabteilung nennt, was uns
Gartlern nur ein mitleidiges Lächeln entlocken kann.
Vormittags
aus dem Garten geholt, mittags liebevoll und vitaminschonend zubereitet
auf dem Teller, das ist Frischgemüse, jawohl! Und davon essen wir jetzt
jeden Tag, früh und mittags und abends, wir essen und essen -
- - und es wird einfach nicht weniger! Es wächst und wächst,
eine Sorte löst die andere ab, die ersten Erbsen gab es eben erst drei
Tage hintereinander und schon blüht das zweite Beet, wieder eine
Rekordernte versprechend.
Abends,
wenn der Gartenfreund mit vollen Tüten und Körben beladen aus seiner
Parzelle kommt, hört er im Geiste schon die beste aller Gartlerfrauen
seufzen: „So viel bringst du?“
Nun ja, man hat zwar Gefriertruhen und Einmachgläser, aber da muss es
erst mal hinein und das kostet Mühe und Zeit, und überhaupt ist es
frisch genossen am wertvollsten und so gibt es halt morgen Mittag wieder
viel Kohlrabi und ein winziges Fleischpflanzerl dazu, weil . . . „das
Gemüse muss ja weg“.
„Wenn
Er doch nicht s o v i e l anbauen würde! Man kann die Beete
doch unterteilen, mit dreierlei Sorten bepflanzen, zum Beispiel. Man könnte
fünf Salatpflänzchen setzen anstatt zehn, oder so. Aber Er baut an, sät,
pflanzt und produziert, als wären Großfamilien zu versorgen, wie es früher
einmal war. Dabei sind die meisten Kleingärtner schon in dem Alter, wo
die Kinderschar längst erwachsen und aus dem Haus ist.
Und
versuchen Sie mal, denen die Mitnutzung des reichen Erntesegens
schmackhaft zu machen, ha! Da müssten sie ja kommen und pflücken und
Erbsen zu Hause erst auspalen und den Salat putzen und eventuell noch von
ekligen Schnecken befreien . . . . und dazu haben sie nun wirklich
weder Zeit noch Lust, da kaufen sie doch lieber sauberes „Frisch“gemüse
oder am besten gleich Fertiggerichte im Supermarkt. Selbst wenn Sie es
ihnen sauber geputzt und kochfertig frei Haus liefern, ernten Sie meist
nur ein mattes <Dankeschön> und ansonsten ratlose Blicke
RK
Im August 2006
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Wird
er was . . . . ?
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Meine
Güte, ist das eine spannende Jahreszeit für den Hobby-Gärtner!
Täglich,
ja fast stündlich sieht man ihn vor dem Beet stehen,
die
Hände auf dem Rücken, die Stirne in Falten, den Blick
starr
nach unten gerichtet, nichts kann ihn ablenken, nicht mal
der
Ruf seiner Gattin vom Gartenhäusl her, dass der Grill heiß
genug
ist und er solle doch endlich das Fleisch auflegen . . . |

Lust
auf Vitamine?
Bild
anklicken. |
Er
steht vor dem Beet und stellt sich zum hundertsten Male die Frage:
Wird
er was oder nicht, der Salat?
Eigentlich
müsste er doch was werden, hat er, der Gartler, doch alles richtig
gemacht,
hoch
gepflanzt, gut angegossen, geharkt danach, kein Unkräutchen daneben
geduldet, bio-gedüngt war das Beet ja ohnehin gut vorbereitet, also dürfte
doch nichts mehr dazwischen kommen und dem gesunden Vitaminstoß kaum noch
etwas im Wege stehen.
Ja
aber, wären da nicht die anderen Freunde des grünen Gemüses, denen er
halt genauso gut schmeckt wie uns. Hinterlistige kleine gelbe Würmchen
zum Beispiel, blind und taub in der Erde rumkriechend, jedoch mit tödlicher
Sicherheit die Wurzel unseres Salatpflänzchens aufspürend und -
ein Biss – ein Happs - und schon spielt er oben auf dem Beet den
sterbenden Schwan, unser Maikönig.
Oder
die von allen Gartlern mit tiefster Inbrunst gehassten glitschigen
Nacktschnecken, diese gefräßigen Biester, die sich am Tage scheinheilig
verstecken um dann bei Einbruch der Dunkelheit in Scharen über die grüne
Pracht herzufallen. Das was sie übriglassen, kann den Gartler auch nicht
mehr begeistern.
Schwarze
Läuse, weiße Fliegen, Erdflöhe, Raupen und sogar die Amseln, die vor
lauter Vitaminhunger schon mal einen Schnabel voll Frisee nehmen -
all diese wollen dem fleißigen Gärtner seine Freude am Gemüseanbau vergällen.
Und
schafft er es, mit allerlei Mitteln und Methoden, sie von seinem Salatbeet
fernzuhalten, ein kräftiges Gewitter mit Sturm und Hagelschlag kann
seiner liebevoll gehegten grünen Pracht doch noch den Garaus machen.
Wieviel
Liebe zum Garteln, Hegen und Pflegen muss wohl dahinter stecken, dass er,
der Hobbygärtner, es unverdrossen immer wieder tut, dass er sich alle
Jahre wieder dieser fast unerträglichen Spannung aussetzt: Wird er
was oder nicht, der Salat?
RK
Im
Juni 2006
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„Ich bin ja so verschossen - in deine Wasserschossen . . . .
.“
.
so
klingt es alle Jahre wieder durch die Gärten und dann passiert es: Die
friedlichsten, sanftmütigsten und normalerweise alles Grün hegenden und
pflegenden Gartler werden zu mordlüsternen Henkern!
Ab
muss er !!! nein, nicht der Kopf, der Zweig, der da sinnlos und niemals
fruchttragend gen Himmel wächst . . . . ab! ab! ab!
Und
so sieht man sie Leitern schleppend und Scheren wetzend mit verbissenen
Mienen auf die Obstbäume losstürmen, um lebensverachtend in schwindelnde
zu Höhen steigen, und dann geht es schnipp - schnapp -
schnipp - schnapp - unermüdlich bis zur Abenddämmerung,
bis auch der letzte Wasserschoss der scharfen Felco zum Opfer gefallen,
aufgesammelt und auf dem Grünsammelplatz auf Nimmerwiedersehen entsorgt
ist.
Erst
dann ist er wieder ansprechbar, unser Gartenfreund, und gesteht seinem
Nachbarn beim Stammtisch über einem kühlen Bier sinnierend seine übergroße
Hass-Liebe zu diesen all-frühjährlich erscheinenden Gewächsen. Schließlich
verkörpern sie für ihn ja so viel: Feind, weil zu bekämpfen und zu
besiegen, Freund, weil stets ein beträchtliches Maß an Selbstbewusstsein
verschaffend, und letztlich Mittel zum Zweck, nämlich die Anerkennung der
Gartenfachberater einbringend über die vorbildlich geschnittenen Obstbäume.
Geht nicht der eigentliche Zweck dieser Aktionen, nämlich im Herbst viel
gutes gesundes Obst zu ernten, bei so viel emotionaler Kraftanstrengung
fast unter?
Trotzdem,
letztendlich sind wohl doch alle zufrieden, der Gartenliebhaber, weil er
seinen Bäumen gezeigt hat, wer der Herr ist, und auch dieselben, müssen
sie doch nicht so viele unnütze Mitesser ernähren, und was sind schon
die paar kleinen Schnittwunden gegen die Fülle wunderbarer Früchte, die
sie im Herbst stolz präsentieren können.
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Im
Frühjahr 2006
RK
Frühlings-
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impressionen
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Apfelblüten |
Kaukasus-
Vergissmeinnicht |
Ein
Frühlingslied |
(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
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